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Robuste Wirtschaftsdaten + schlechte Stimmung = Jahresendrally?

Dieser Eintrag stammt von BoersenKolumne Am 30.11.2011 @ 13:26 In Devisen, Rohstoffe, Aktien, Märkte & Strategie | Kommentarfunktion deaktiviert

(Quelle: www.erfolgreich-investieren.de) In den letzten Wochen haben wir an dieser Stelle schon mehrfach darauf hingewiesen, dass einige wichtige ökonomische Daten durchaus ein positives Bild zeichnen. In den USA sind sowohl die Industrieproduktion als auch die Kapazitätsauslastung im Oktober erneut angestiegen. Die Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe sind passend dazu seit Wochen leicht rückläufig. Die US-Unternehmen meldeten in der aktuellen Berichtssaison wieder einmal kräftig steigende Unternehmensgewinne. Und der vielbeachtete “Advents-Indikator” sendet ebenfalls erfreuliche Signale (Zur Erklärung: Die Umsätze des US-Einzelhandels am ersten Adventswochenende werden traditionell als Signal für die Käuferstimmung und die zu erwartende Umsätze bis zum Jahresende gewertet. In diesem Jahr meldete der US-Einzelhandel Rekordumsätze!).

Auch mit Blick nach Deutschland scheint die Lage nicht so schlimm, wie uns die Medien glauben machen wollen: Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im November entgegen der verhaltenen Erwartungen der Experten wieder angestiegen. Wirtschaftlicher Niedergang sieht eigentlich anders aus! Ganz im Gegenteil: Die seit Wochen herbeigeredete Rezession ist in den Wirtschaftsdaten nicht zu finden. Die Wirtschaft - zumindest in den USA und Deutschland - zeigt sich erstaunlich robust.

Und was passiert an den Märkten? Schlechte Stimmung überall! Ähnlich wie bereits in 2008 haben in den letzten Wochen und Monaten die meisten Assetklassen den Rückwärtsgang eingelegt – ein eigentlich seltenes Phänomen. Egal ob Aktienkurse, Rohstoffpreise oder Anleihekurse, alles zeigt sich schwach. Rational ist das nicht! Aber es gibt Gründe für diese extrem negative Anlegerstimmung. Das Vertrauen in die Politik ist erschüttert. Die “Leiter und Lenker” haben anscheinend die Kontrolle verloren. Anstatt die Spielregeln zu setzen und den Rahmen für das Handeln vorzugeben, werden die politisch Verantwortlichen zu Gehetzten der sich überschlagenden Ereignisse. Das verunsichert die Anleger und veranlasst sie dazu, kurzfristig vor allem Liquidität zu halten. Was wir sehen ist also eine Art Käuferstreik - und ohne Kaufnachfrage können Kurse eben nur fallen.

Damit haben wir eine der seltenen Situationen, in denen sich Stimmung und harte ökonomische Fakten vollkommen entgegen stehen. Die Makrodaten zeigen uns eine robuste Wirtschaft, aber die Stimmung und die daraus resultierenden Kurse spiegeln bereits eine Rezession wider. Wer liegt jetzt falsch? Diese Frage richtig zu beantworten kann Investoren in den nächsten Monaten ein Vermögen bescheren!

Sicher ist aber eines: … [1] hier den vollständigen Artikel weiterlesen


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