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Warum haben eigentlich alle Angst vor einem schwachen Euro?

Dieser Eintrag stammt von Highflyer-REPORT Am 18.5.2010 @ 11:14 In Devisen, Märkte & Strategie | Kommentarfunktion deaktiviert

Der Euro beherrscht seit Monaten die Medienlandschaft. Nach seinem kometenhaften Aufstieg gegenüber dem US-Dollar, der im November abrupt bei 1,51 gestoppt wurde, drehte der Euro nach Süden ab. Süden ist auch ein gutes Stichwort: Verantwortlich für diesen Crash bei der Europäischen Gemeinschaftswährung ist ja bekanntlich die allzu laxe Haushaltspolitik der europäischen Südstaaten. Aber wenn Sie die letzten sechs Monate nicht gerade auf dem Mond verbracht haben, dann wissen Sie dies ja alles bereits. Die Fragen, die ich mir nur immer wieder stelle, lauten aber: Warum sind die Menschen wegen unserer Währung so in Panik? Warum scheinen alle ein Problem damit zu haben, dass der Euro nach langen Jahren der konstanten Aufwertung nun auch wieder ein paar Monate abwertet? Und, wo es Verlierer gibt, da gibt es doch bestimmt auch einige Gewinner?

Steigende Wettbewerbsfähigkeit

Schwankungen bei den Wechselkursen sind dazu da, die Unterschiede verschiedener Wirtschaftsräume auszugleichen. Das entscheidende Stichwort dabei lautet „Wettbewerbsfähigkeit“. Produziert eine Volkswirtschaft (ein Land oder ein Wirtschaftsraum wie z.B. die EU) im internationalen Vergleich zu teuer, dann verkauft sie auf dem Weltmarkt weniger Güter. In der Folge schrumpft ihre Wirtschaft, es entsteht eine Rezession mit steigender Arbeitslosigkeit und hohen Wohlfahrtsverlusten. Will die Volkswirtschaft dies verhindern, dann hat sie zwei Möglichkeiten. Entweder sie verbilligt ihre Produktion, indem sie die Lohnkosten drastisch senkt und die Produktivität steigert oder sie wertet ganz einfach ihre Währung ab. Damit werden die produzierten Güter auf dem Weltmarkt für andere Handelspartner automatisch billiger.

Steigende Gewinne anstatt steigender Arbeitslosigkeit  

Wie gut dieser Weg funktioniert sehen wir in Deutschland z.B. daran, wie sich die Auftragslage in der Maschinenbauindustrie entwickelt. Seit Monaten steigen die Bestellungen aus dem Ausland an! Kein Wunder, denn dieselbe Maschine kostet einen amerikanischen Importeur in US-Dollar gerechnet heute etwa 17 Prozent weniger als noch vor sechs Monaten. Deutschland als ein führender Exporteur von Industriegütern und Maschinen profitiert stark von einem schwachen Euro. Aber nicht nur das: In Deutschland wurde seit Jahren auch erfolgreich die Produktivität gesteigert. So haben wir hierzulande eine theoretisch unmögliche Situation: Trotz steigender Produktivität wertet unsere Währung ab. Das bedeutet mehr Aufträge aus dem Ausland bei höheren Gewinnmargen! Perfekt für Deutschland.

Mit den richtigen Aktien vom schwachen Euro profitieren

Und nicht nur perfekt für unsere Volkswirtschaft. Nein! Auch clevere Anleger machen sich die Euro-Schwäche zunutze, indem Sie in die Aktien der Unternehmen investieren, die von diesem Effekt besonders profitieren. Wir stellen Ihnen im Highflyer REPORT in den nächsten Wochen verschiedene aussichtsreiche Kandidaten vor. 

 

Der obige Kommentar ist ein Auszug aus dem [1] Highflyer REPORT. Dessen Musterdepot hat den Dax im Jahr 2009 um 100 % outperformt. Im Mai 2010 erreicht das Musterdepot wieder ein neues Allzeithoch! Sie können diesen exklusiven Börseninformationsdienst jetzt mit einer berfisteten Vorteils-AKTION testen: [2] hier klicken[3]

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